Konzept & Ablauf
Konzept & Ablauf

Konzept & Ablauf

Wissenschaftlich fundiert. Haptisch transformiert.

HAPTUS basiert auf einer erprobten Lernarchitektur, die komplexe betriebswirtschaftliche Zusammenhänge sichtbar und erlebbar macht. Die Folgen unternehmerischer Entscheidungen werden in der haptischen Lernumgebung nachvollziehbar, gemeinsam ausgewertet und fachlich eingeordnet. So entsteht ein Lernraum, in dem unternehmerische Urteilskraft durch Handeln, Reflexion und Transfer gezielt entwickelt wird.

HAPTUS in 49 Sekunden

Das Video veranschaulicht die Lernbewegung eines typischen HAPTUS-Prozesses: von der Herausforderung über das Ausprobieren bis zur bewussten Neuausrichtung.

Videodauer: 49 Sekunden

Lernen im HAPTUS-Prozess

HAPTUS verbindet Entscheiden, Auswerten, fachliche Einordnung und Transfer. So werden betriebswirtschaftliche Zusammenhänge im eigenen Handeln erfahrbar.

1
Entscheiden

Teams übernehmen Managementverantwortung und treffen operative, finanzielle und strategische Entscheidungen.

2
Auswerten

Die Folgen werden in Ergebnis, Bilanz, Zahlungsströmen und Kennzahlen sichtbar und gemeinsam analysiert.

3
Fachlich einordnen

Die Erfahrungen werden fachlich verdichtet und zentrale Wirkungszusammenhänge nachvollziehbar gemacht.

4
Transferieren

Die Erkenntnisse werden auf reale Führungs-, Steuerungs- und Entscheidungssituationen übertragen.

Warum HAPTUS wirkt: Die methodischen Säulen

Physisch erfahrbare Lernumgebung

Bei HAPTUS lernen Teilnehmende durch eigenes Entscheiden, Auswerten und Reflektieren. Am physischen Planspiel­board werden Wertschöpfung, Finanz­logik und Zielkonflikte sichtbar. So werden betriebswirtschaftliche Zusammenhänge nicht nur erklärt, sondern gemeinsam erlebt und besprochen.

Erleben: Die Teilnehmenden durchleben mehrere Geschäftsjahre und erfahren, welche Konsequenzen ihre Entscheidungen auf den Erfolg des Unternehmens haben.

Dynamik: Mehrere Teams führen ihre Unternehmen über mehrere Geschäftsjahre im Wettbewerb. Das HAPTUS-Planspieltraining ist grundsätzlich trainergeführt und ist typischerweise auf 2 bis 4 Präsenztage mit etwa 8 bis 16 Teilnehmenden angelegt. Marktveränderungen, Verhandlungen und wechselseitige Entscheidungen erzeugen eine realitätsnahe Komplexität, die kognitiv, sozial und emotional erfahrbar wird.

Entscheiden in komplexen Handlungssituationen

Unternehmen sind dynamische Gefüge, in denen Entscheidungen zeitversetzt und bereichsübergreifend wirken. HAPTUS trainiert systemisches Denken dort, wo lineare Ursache-Wirkungs-Modelle versagen.

Die Herausforderung: Kleine Eingriffe können erhebliche Nebenwirkungen auslösen.

Der Lerneffekt: Die Teilnehmenden entwickeln ein tiefes Verständnis für Vernetzung statt isolierter Einzeloptimierung.

Wissenschaftliche Fundierung

HAPTUS integriert zentrale Forschungs­linien in eine kohärente Lernarchitektur:

Symbolische Darstellung der wissenschaftlichen Fundierung von HAPTUS

Erfahrungslernen: Ein zyklischer Prozess aus Handeln, Reflexion und gezieltem Transfer.

Verkörpertes Lernen (Embodied Cognition): Wahrnehmen, Bewegen und räumliches Strukturieren unterstützen das Verstehen komplexer Zusammenhänge.

Selbstbestimmungstheorie: Förderung von Autonomie und Kompetenzerleben zur Steigerung der intrinsischen Lernmotivation.

Komplexitätsforschung: Vernetztheit, Rückkopplungen und Zeitverzögerungen.

Verhaltensökonomie: Begrenzte Rationalität und adaptive Heuristiken prägen Entscheidungen unter fundamentaler Unsicherheit.

Innovationsdramaturgie: Die Ablaufdidaktik orientiert sich an einem wissenschaftlich fundierten Dramaturgiemodell. Es beschreibt typische Phasen gelingender Lern- und Veränderungsprozesse – von der Herausforderung über das Ausprobieren bis zur bewussten Neuausrichtung.

Von der Lernarchitektur zur Umsetzung

Von der Zielklärung bis zur Durchführung wird ein HAPTUS-Planspiel Schritt für Schritt vorbereitet. Der Ablauf der Zusammenarbeit zeigt, welche Schritte typischerweise folgen und wie aus einem Entwicklungsbedarf ein passendes Inhouse-Format entsteht.

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