Praxisbeispiele
Praxisbeispiele

Drei Praxisbeispiele für den Einsatz der HAPTUS Unternehmensplanspiele

Die anonymisierten Fallbeispiele zeigen typische Einsatzformen und beobachtbare Lern- und Transferwirkungen, ohne pauschale Wirtschaftlichkeits- oder ROI-Versprechen.

Anonymisierte Fallbeispiele aus der HAPTUS-Praxis

Praxisbeispiel 1

Nachwuchsführungskräfte auf unternehmerische Verantwortung vorbereiten

Ein großer deutscher Industriekonzern setzte HAPTUS über viele Jahre hinweg als Modul in einem Young-Manager-Programm ein. Ziel war es, ausgewählte Nachwuchs­kräfte auf künftige Führungsaufgaben vorzubereiten und betriebswirtschaftliches Können erfahrbar zu entwickeln.

Lern- und Transferwirkung

  • Unternehmerische Gesamtper­spektive: Die Teilnehmenden erleben, wie Entscheidungen in unterschiedlichen Unternehmensbereichen auf Ergebnis, Liquidität und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens wirken.
  • Führung im Team: Entscheidungen werden gemeinsam vorbereitet, begründet, umgesetzt und anhand ihrer wirtschaftlichen Folgen reflektiert.
  • BWL im Anwendungskontext: Betriebswirtschaftliche Begriffe, Kennzahlen und Zusammenhänge werden nicht isoliert vermittelt, sondern im eigenen Entscheidungshandeln nachvollziehbar.

Praxisbeispiel 2

Finanzkennzahlen für Arbeitnehmervertretungen nachvollziehbar machen

Für ein Gesamtbetriebsratsgremium eines international tätigen Wissenschafts- und Technologiekonzerns wurde HAPTUS eingesetzt, um zentrale Finanzkennzahlen aus dem Berichtswesen verständlicher und nachvollziehbarer zu machen. Im Planspiel wurde sichtbar, wie Bilanz, GuV/Ergebnis­rechnung, Liquidität und finanzielle Steuerungskennzahlen zusammenhängen.

Lern- und Transferwirkung

  • Kennzahlen verstehen: Finanzkennzahlen werden nicht nur erklärt, sondern in ihrer Entstehung und Wirkung nachvollziehbar.
  • Geschäftsberichte einordnen: Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage lassen sich besser im Zusammenhang der Unternehmenssteuerung betrachten.
  • Sachliche Diskussion stärken: Gemeinsame betriebswirtschaftliche Grundlagen erleichtern Gespräche über wirtschaftliche Entwicklung und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Praxisbeispiel 3

Working Capital als Hebel der Kapitaleffizienz verstehen

Ein materialintensiver Industriekonzern wollte Führungskräfte für die wertsteigernde Optimierung des Working Capital sensibilisieren. Im HAPTUS-Planspiel wurde sichtbar, wie Wachstumsziele, operative Maßnahmen und Entscheidungen entlang der Wertschöpfungskette auf Kapitalbindung, Liquidität, Rentabilität und Unternehmenswert wirken.

Lern- und Transferwirkung

  • Kapitalbindung verstehen: Bestände, Forderungen und Verbindlichkeiten werden als zentrale Stellschrauben der Kapitaleffizienz nachvollziehbar.
  • Prozesshebel erkennen: Die Teilnehmenden erkennen, wie Bestandsmanagement, Forderungslaufzeiten und Zahlungsziele auf Kapitalbindung und Liquidität wirken.
  • Wertorientiert steuern: Working Capital wird als Hebel sichtbar, um Liquidität, Rentabilität und wertsteigernde Unternehmensentwicklung zu unterstützen.

Wie entsteht diese Wirkung im HAPTUS-Planspiel?

Die Wirkung von HAPTUS entsteht aus dem Zusammenspiel von eigener Entscheidung, sichtbarer betriebswirtschaftlicher Folge, gemeinsamer Ergebnisanalyse und moderierter Reflexion. Der methodische Aufbau wird im Bereich Konzept & Ablauf näher erläutert.

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